Bloggen als Coach, Berater oder Trainer - darum lohnt es sich

Bloggen als BeraterIn, Coach oder TrainerIn - darum lohnt es sich

Ok, Blogs gibt es wie Sand am Meer. Auch mein Blog reiht sich da jetzt gern mit ein. Es ist aber gar nicht schlimm, dass es viele Blogs gibt. Überhaupt nicht. Es gibt auch viele Zeitschriften, viele Fernsehsendungen, Serien und inzwischen auch viele Podcasts.

 

Das heißt nicht, dass wir jetzt alles gleichzeitig konsumieren müssen. Wir wählen das aus, was uns anspricht und interessiert, wem und was wir also unsere Aufmerksamkeit schenken möchten. Bei der Auswahl sollte doch am Ende für jeden etwas dabei sein.

 

Aber für Unternehmen spielte das Thema gerade in den letzten Jahren eine große Rolle. Corporate Blog ja oder nein? Wer kümmert sich drum? Lohnt es sich? Worüber soll geschrieben werden? Und wie oft überhaupt?

Aus dem Tagebuch wurde ein Kommunikationsinstrument

Was mal als online geführtes (öffentliches) Tagebuch begann, wurde immer populärer. Ein Blog ist heute weit mehr als „nur“ ein Tagebuch, in dem persönliche Gedanken (mit)geteilt werden.

 

Er ist Teil des Content-Marketings geworden. Unternehmen nutzen ihn, um Wissen zu teilen, sich auszutauschen, Beziehungen zu Kunden und Mitarbeitern herzustellen und sichtbarer zu werden.

 

Vor einigen Jahren hieß es noch, dass man idealerweise täglich, wenigstens mehrmals pro Woche einen Blogartikel veröffentlichen sollte. Ja, das war auch mal so – auch wenn einige Blogger und Bloggerinnen auch heute noch mehrmals wöchentlich veröffentlichen. Sie haben häufig eine große und treue Leserschaft und leben ausschließlich von ihrem Blog (Stichwort: Influencer).

 

Gerade weil es inzwischen so viele Blogs gibt ist es wichtig, die unterschiedlichen Arten auseinander zu halten. Nicht jeder Blog muss wöchentlich sieben neue Artikel rausbringen. Für Lifestyle-, Food- oder Mode-Blogs gelten eben andere Regeln, als für den Blog eines Coaches und Beraters.

Die Informationsflut, die Aufmerksamkeitsspanne und der Goldfisch

Dass die Informationsflut unsere Aufmerksamkeitsspanne sinken lässt, macht seit 2015 die Runde. Eine durch Microsoft finanzierte Studie in Kanada sieht den Grund dafür in unseren exzessiven Ausflügen in die digitale Welt.

 

Am Smartphone, vorm Computer. Es flattern News, neue Nachrichten und E-Mails über den Bildschirm. Wenn wir nicht durchdrehen wollen, müssen wir zwangsläufig filtern. Wir durchforsten und scannen Informationen nach für uns wichtigen Inhalten, alles andere bleibt zumindest erstmal auf der Strecke.

 

Laut der Studie liegt unsere Aufmerksamkeitsspanne bei

 

durchschnittlich 8 Sekunden,

beim Goldfisch bei 9 Sekunden.

 

Da kann es nicht schaden, einzelne Passagen mittig und fett gedruckt im Text hervorzuheben. 

 

Aber lassen wir mal die Goldfisch-Theorie außen vor und gehen davon aus, dass uns knapp 10 Sekunden bleiben, um unsere Leser und Leserinnen zu überzeugen dranzubleiben. Das macht vielleicht erstmal etwas Angst aber lass Dich nicht verrückt machen. 

10 Sekunden hin oder her – Du HAST etwas zu sagen

Du erlebst als Berater /in, Coach oder Trainer /in sicherlich tagtäglich so einiges. Bestimmt gibt es Fragen, die Du immer wieder gestellt bekommst. Vielleicht gibt es auch Themen, die Du selbst gern näher erläutern würdest, die aber viel zu umfangreich sind, um sie in einen kurzen Textblock auf Deiner Webseite zu pressen. Du veranstaltest Workshops, Webinare und Trainings. Erzähle von all diesen Dingen. Du kannst Dich und Deine Expertise zeigen. Du kannst Praxistipps geben und vieles mehr.

 

Ein Blog gibt Dir die Möglichkeit, Deine eigenen Inhalte zu kommunizieren und zu verbreiten. Du kannst ihn nach Kategorien ordnen und für Deine Klienten und Klientinnen relevant gestalten, Transparenz und Vertrauen schaffen. Du lieferst Antworten auf Fragen und erstellst ganz nebenbei guten Content und hast gleichzeitig Beiträge, die Du auf Deinen Social-Media-Kanälen posten kannst. 

Inhalte und Relevanz - WAS Du sagst

Du musst keine 2000 Wörter schreiben, wenn Du Deinen Text kürzer fassen möchtest. Es ist Dein Blog und wenn Du einen umfangreichen Artikel mit 5000 Wörtern schreibst, ist auch das gut.

 

Viel wichtiger ist das, WAS Du zu sagen hast. Können Deine Leser und Leserinnen etwas für sich daraus mitnehmen? Schafft der Text für sie einen Mehrwert? Was kannst Du Deinen Lesern anbieten? Auch Impulsbeiträge sind gut geeignet, gerade als Coach oder Berater.

 

Aber es hilft, sich freizumachen von Druck. Blogge regelmäßig aber nicht um jeden Preis. Veröffentliche nur Beiträge, die für Deine Zielgruppe interessant sein können. Hast Du gerade nichts zu sagen, dann lass Dich davon nicht stressen. Hier kann Snack-Content sehr hilfreich sein aber dazu komme ich einem anderen Blogbeitrag noch einmal ausführlich.

 

Überlegst Du noch oder bloggst Du schon? Was hält Dich ab? Ich freue mich über Deinen Kommentar zu diesem Thema. 

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